Die Niersteiner Schlager-Sommernacht am 18. August 2017

Die Brugger-Buam

Pünktlich zum Stadtjubiläum der Stadt Nierstein stößt auch die allseits beliebte Niersteiner Sommernacht 2017 in neue Dimensionen vor. Fünf Stunden deutscher Schlager werden am Freitag, den 18. August, ab 19 Uhr im Stadtpark erklingen.

„Wir sind von vielen Leuten angesprochen worden, die einfach mal wieder bei deutschen Schlagern richtig feiern wollen“, berichtet Niersteins Stadtbürgermeister Thomas Günther, der mit dem Kulturbeauftragten Hans-Uwe Stapf das Programm zusammengestellt hat. Top-Act ist – wie könnte es bei einer Schlagernacht fast anders sein? – Jürgen Drews. Statt im Kornfeld schlägt der seit den 1970er Jahren erfolgreiche Barde nun also „Ein Bett im Stadtpark“ auf. Nach Nierstein bringt er aber auch aktuelle Titel wie „Ich bau Dir ein Schloss“ und „Wenn die Wunderkerzen brennen“ mit.

Auf eine Zeitreise bis in die frühen 1980er Jahre nimmt Markus die Fans mit. Der Neue-Deutsche-Welle-Star („Ich will Spaß“) lässt dabei nicht nur seine „Kleine Taschenlampe“ brennen, sondern bedient sich auch aus dem Repertoire anderer NDW-Größen. Da kommen Hits wie „Schickeria“, „Skandal im Sperrbezirk“ und „Major Tom“ aus den Boxen.

Mit einer deutschsprachigen „Macarena“ landete Sandy Wagner 1996 einen Überraschungscoup in der ZDF-Hitparade. Seitdem ist der Schlagersänger aus dem Ruhrpott Dauergast in den Schlagercharts, bei WDR 4 und SWR 4 sowie als Live-Musiker auf Mallorca. Während Wagner vor allem mit Discofox punktet, bringt es Gaby Baginsky eher poppig „Auf den Punkt“. So heißt das aktuelle Album der Niedersächsin, die seit 45 Jahren im Geschäft ist und auch in Nierstein ihre eingängige Mischung aus Pop, Elektro und Schlager unters Volk bringt. Als jugendliches Element bereichert Leslie Frank aus Koblenz das Programm. Sie bringt aus der Stefan-Mross-Show „Immer wieder sonntags“ einschlägige Live- und Bühnenerfahrung mit.


Moderation:
Frank Ackermann

Ein bisschen lauter und fetziger geht es sicher bei den „Brugger Buam“ zu. Die bayerischen Brüder Markus und Thomas, die schon mit den „Zillertaler Schürzenjägern“ auf der Bühne standen, setzen seit rund zehn Jahren auf eine Mixtur aus Volksmusik, Pop und Rock, die gerade bei jungen Leuten ankommt. „Bewaffnet“ mit Akkordeon und Gitarre, überbrücken sie bei der Schlagernacht die Pausen zwischen den Auftritten.

Anfang November soll laut Stapf der Vorverkauf beginnen. Dank großzügiger Sponsoren-Unterstützung will er den Kartenpreis deutlich unter 30 Euro halten. Kalkuliert werde dabei mit rund 1500 Besuchern. Das ist durchaus konservativ: Beim Abba-Tribute waren dieses Jahr rund 2000 Gäste im Park.